Schloss Hohenaschau
Im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbauten Konrad und Arnold von Hirnsberg die Burg Hohenaschau. Die Herrschergeschlechter der Aschauer, Freybergs und Preysings erlangten über die Jahrhunderte wirtschaftlichen und politischen Einfluss in ganz Bayern. Sie erweiterten den Besitz und bauten das Schloss zum Mittelpunkt des Verwaltungssitzes aus. Bei den Um- und Erweiterungsbauten des Schlosses im Stil der Renaissance (1540 - 1560) und Hochbarock (1672 - 1686) wurden die barocke Schlosskapelle und das ehemalige Benefiziatenhaus, das heutige Prientalmuseum, errichtet. 1875 ging der Besitz an den Großindustriellen Theodor von Cramer-Klett, welcher noch einige Veränderungen vornahm. Heute ist das Schloss im Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
Öffnungszeiten und Besichtigung:
Das Schloss ist von Mai bis Oktober geöffnet. Eine Besichtigung ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Die Führungen finden zu folgenden Zeiten statt:
Dienstag und Sonntag: 13:30 Uhr und 15:00 Uhr
Mittwoch und Freitag: 10:00 Uhr und 11:30 Uhr
Feiertage: 13:30 Uhr und 15:00 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treffpunkt für die Führung befindet sich oben im Burgladerl. Die Bezahlung erfolgt direkt vor Ort.
Parkmöglichkeiten und Anfahrt:
Es gibt Parkmöglichkeiten unterhalb des Schlosses, am Parkplatz an der Festhalle (kostenpflichtig). Bitte beachten Sie, dass der Aufstieg zum Schloss etwa 20 Minuten dauert, also planen Sie ausreichend Zeit ein.
Webseite: https://www.aschau.de/schlosshohenaschau
Runden Sie Ihren Besuch mit einer Greifvogelschau am Rande der Burg ab, Infos: https://falknerei-burghohenaschau.de/
©Bildmaterial: Burganlage: Touristinformation Aschau im Chiemgau

